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Einige ausgewählte Sehenswürdigkeiten von Rudolstadt

Schloss Heidecksburg

Auf dem Schloßberg über der Rudolstädter Altstadt thront die weithin sichtbare Heidecksburg. Das mächtige, dreiflügelige Barock-Schloß entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf den Resten einer 1735 abgebrannten Renaissance-Anlage. Die Heidecksburg war bis 1918 die Residenz des Fürstengeschlechtes von Schwarzburg-Rudolstadt. In seinem Innern birgt das Schloß architektonisch und kulturhistorisch wertvolle Kostbarkeiten. Neben den fürstlichen Wohn- und Festräumen können eine umfangreiche Zierporzellan-Sammlung, eine Gemäldegalerie, die Waffensammlung des Schwarzburger Zeughauses, eine historische Bibliothek und weitere Wechsel-Austellungen besichtigt werden. Der große Festsaal gehört zu den Schönsten des deutschen Rokoko.
Die Heidecksburg ist Sitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten sowie des Thüringer Landesmuseums.

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Thüringer Bauernhäuser

Die "Thüringer Bauernhäuser" gelten als ältestes Freilichtmuseum Deutschlands. Die malerische, aus mehreren Gebäuden bestehende Hofanlage befindet sich im Heinrich-Heine-Park. Die aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammenden Häuser wurden in den Jahren 1914/15 in umliegenden Dörfern abgetragen und im Rudolstädter Stadtpark wieder aufgebaut. Das Museum veranschaulicht anhand von originalen Möbeln und Gebrauchsgegenständen das bäuerliche Leben in der Thüringer Region. Besonders sehenswert ist die Einrichtung einer alten Dorf-Apotheke.

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Schillerhaus

In der heutigen Schiller-Straße Nr.25 befand sich das sogenannte Lengefeld-Beulwitzsche Haus, in dem seit 1775 Frau von Lengefeld mit ihren Töchtern Charlotte und Caroline lebte. Die aufgeklärte, geistige Atmosphäre des Hauses war über die Grenzen des Fürstentums hinaus bekannt. Zu den häufigen Gästen zählten deshalb Charlotte von Stein, Caroline von Dacheröden, Wilhelm von Humboldt und andere Dichter, Denker und Kunstförderer dieser Zeit. Am 7. September 1788 fand hier die erste, jedoch kühle Begegnung zwischen Goethe und Schiller statt. Friedrich Schiller hielt sich seit Mai 1788 in Rudolstadt auf, lernte dabei Charlotte von Lengefeld kennen und nahm sie später zur Frau.
Haus und Garten werden gegenwärtig wieder für die vielfältigsten Kunst- und Kulturprojekte genutzt.

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